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Ein ehemaliger Mitarbeiter von Amazon, der im Logistikbereich eine hohe Position beim Online-Händler eingenommen hat, will zum US-amerikanischen Einzelhändler Target wechseln. Amazon ist jedoch der Ansicht, dass dies gegen eine Vereinbarung verstößt, weswegen der Verkaufsriese nun den Mitarbeiter verklagt.

Klage

© Paul Hill - Fotolia.com

Amazon will verhindern, dass der ehemalige Vize-Präsident im Bereich „Operations“ des Online-Händlers zum US-amerikanischen Einzelhändler Target wechselt. Bei dem Mitarbeiter handelt es sich um Arthur Valdez. Laut Internet Retailer soll dieser im Juni 2012 eine Vereinbarung unterschrieben haben, die besagt, dass Valdez innerhalb von 18 Monaten nach der Beendigung des Arbeitsverhältnisses bei Amazon nicht zu einem Konkurrenten wechseln darf.

Amazon wollte die Anklage nicht weiter kommentieren, da diese noch im Gange ist. In der Anklage selbst heißt es jedoch unter anderem, dass Valdez mehrere ranghohe Positionen während seiner 16-jährigen Arbeitszeit bei Amazon eingenommen hat. Deswegen wäre er in der Lage, geheime und vertrauliche Kenntnisse beziehungsweise Informationen an Target weiterzugeben.

Vorwurf: Mögliche Weitergabe von vertraulichen Informationen

„Mr. Valdez neue Position bei einem unmittelbaren Konkurrenten von Amazon umfasst die Tatsache, dass er vertrauliche und geschützte Informationen zu Lasten von Amazon offenlegen und nutzen könnte, wodurch Target in einem Kernbereich des Wettbewerbs profitieren könnte“, fürchtet Amazon. Konkret meint der Online-Händler „den kostengünstigen und schnellen Versand von Waren für Privatkunden auf eine effiziente Art und Weise“.

Eine Sprecherin von Target wiederum meint in einer E-Mail, die Internet Retailer vorliegt: „Wir haben wichtige Vorkehrungen getroffen, um sicherzustellen, dass jegliche vertrauliche Informationen geheim bleiben und wir glauben, dass diese Anklage unberechtigt ist.“ Auch Target wollte aufgrund des laufenden Verfahrens nicht konkreter auf die Vorwürfe eingehen.

Amazon nimmt insbesondere Aussagen von Target als Grundlage für die Anklage, die die Einstellung von Valdez betreffen. So heißt es beispielsweise in einer Pressemitteilung, dass „Arthurs Leitung und Erfahrung ein großer Gewinn“ für Target sei und sich das vor allem im Bereich Logistik bemerkbar machen soll.

Einstweilige Verfügung soll Wechsel verhindern

Deswegen ist für Amazon klar: „Die Pressemitteilung macht deutlich, dass es das Ziel von Target und Valdez ist, seine Ausbildung und Erfahrung zu nutzen und dass das Wachstum von Target davon abhängt, die grundlegenden Aspekte unseres Geschäfts zu nutzen – beginnend bei der Lieferkette.“

Amazons Anklage soll unter anderem eine einstweilige Verfügung beinhalten, die untersagt, dass Valdez seine neue Position bei Target beginnen kann. Valdez soll bei Target eine hohe Position im Logistikbereich des Unternehmens einnehmen. Ursprünglich sollte er seine Arbeit am 28. März 2016 aufnehmen. Am 17. Februar wiederum hat Valdez Amazon mitgeteilt, bei Target anzufangen. Auch den Wechsel zu einem Konkurrenten will Amazon 18 Monate lang verhindern. Dabei nimmt der Online-Händler den 1. März 2016 als Startpunkt.

/ Geschrieben von Christian Laude





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