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Amazon hat eine interne Untersuchung vorgenommen, die überraschende Ergebnisse zutage gebracht hat: Angeblich erhalten beim Online-Händler Frauen und Männer eine gleichberechtigte Bezahlung bei übereinstimmenden Arbeitsaufgaben, was in der heutigen Zeit nicht gerade typisch ist.

Frau mit Geld

© Andrei Korzhyts - Fotolia.com

Die unterschiedliche Bezahlung von Frauen und Männern in jeglichen Berufsgruppen ist immer wieder Thema von Gender-Diskussionen. Und das auch völlig zu Recht, denn oftmals erhält das weibliche Geschlecht weitaus weniger Geld für die exakt gleiche Arbeit. Nicht so bei Amazon – zumindest wenn es nach einer internen Untersuchung des Online-Händlers selbst geht. Das Ergebnis der Studie besagt, dass Frauen und Männer bei Amazon innerhalb der jeweiligen Berufsgruppe nahezu das gleiche verdienen.

„Unsere aktuelle Untersuchung im Bereich Vergütung […] ergibt, dass Frauen 99,9 Cent pro Dollar verdienen, die ein Mann innerhalb der gleichen Stelle bekommt. […] Es gibt natürlich Schwankungen von Jahr zu Jahr, aber wir bei Amazon haben uns dazu verpflichtet, eine faire und gerechte Vergütung zu garantieren“, meint Amazon in einem Statement laut GeekWire.

Arjuna Capital als Stein des Anstoßes

Die Untersuchung wurde aktiv angetrieben von mehreren Aktionären wie Arjuna Capital und Baldwin Brothers Inc., die eine Lücke zwischen Frauen und Männern in Bezug auf die Bezahlung schließen wollen. Insbesondere im Tech-Bereich soll diese hoch sein. Gleichzeitig rücken die Unterschiede auch immer stärker in den Fokus der Betrachtung.

Landesweit soll die Lücke branchenübergreifend 22 Cent betragen. Das bedeutet, dass pro 78 Cent, die eine Frau verdient, ein Mann dementsprechend für die gleiche Arbeit einen US-Dollar erhält. Die Werte beziehen sich auf das Jahr 2014.

Auch andere Unternehmen im Fokus

 „Wir freuen uns, dass Amazon auf die Sorgen der Investoren eingeht und eine richtige Richtung in Bezug auf die gleichberechtigte Bezahlung einschlägt“, meint Natascha Lamb von Arjuna Capital. Sie betont jedoch auch gleichzeitig, dass eine bloße Aussage, beide Geschlechter gleich zu bezahlen, noch nicht ausreichen würde. Außerdem weist sie darauf hin, dass nach heutigem Kenntnisstand die Unterschiede erst in 40 Jahren komplett beseitigt sind. „Unternehmen können und sollten sich verpflichten, die Lücke zu schließen, so wie das Amazon aktuell angeht.“

Ähnliche Fortschritte sollen jedoch auch bei anderen Konkurrenten wie Intel oder Apple derzeit vollzogen werden. Arjuna Capital hat zudem sechs weitere Tech-Unternehmen im Fokus, die ähnlich wie Amazon Fortschritte im Bereich gleichberechtigte Bezahlung vorweisen sollen. Dazu zählen Facebook, Microsoft, Google, Ebay, Adobe und Expedia.

/ Geschrieben von Christian Laude





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