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Der Amazon Dash-Button dient der schnellen Nachbestellung von Produkten und vereint inzwischen um die 100 verschiedene Marken. Beim US-Telekommunikationsdienst Sprint gibt es jetzt ein ungewöhnliches Angebot in Bezug auf Amazon Prime, Amazon hat auf witzige Weise eine ironische Kundenbeschwerde beantwortet und das Unternehmen könnte in den Kartendienst Here investieren.

Dash-Buttons von Amazon
© Techcrunch.com - Screenshot

Amazons Dash-Button für mehr als 100 Marken erhältlich

Es ist ein Jahr her, dass Amazon seinen Dash-Button eingeführt hat. Dabei handelt es sich um einen türklingelartigen Knopf, der auf Wunsch ein Produkt der Wahl nachbestellt. Dazu verbindet sich der Dash-Button per heimischem WLAN und Smartphone-App mit dem Internet. User wählen das gewünschte Produkt direkt in der App aus.

Quasi zum ersten Geburtstag des innovativen Knopfs hat Techcrunch nun berichtet, dass sich mit den Dash-Buttons über 100 verschiedene Marken bei Amazon bestellen lassen und daher auch die Verkäufe um bis zu 75 Prozent zulegen konnte. Bei Wired.com wurden die Buttons nach ihrer Wertigkeit für eine Bestellung in bis zu zwei Tagen sortiert. Für sehr sinnvoll hält der Bericht den Dash-Button in puncto Produkten für den täglichen Bedarf wie Toilettenpapier, Kaffee oder Babyprodukten. Als recht nützlich wird das Nachbestellen von Produkten für Haustiere oder Beauty-Produkten angesehen. Bei Cola hingegen zweifelt Autor Brian Barrett die Sinnhaftigkeit einer eiligen Bestellung an. Und ein Dash-Button für Kondome oder Snacks? Hier scheint das Prinzip Dash-Button eher an seine Grenzen zu stoßen.

Sprint bietet monatliche Zahlung für Amazon Prime

Der US-Telekommunikationsdienst Sprint bietet seinen Kunden ein ziemlich einzigartiges Angebot in Bezug auf Amazon Prime. Für 11 Dollar im Monat, was im Jahr einen Betrag von 132 US-Dollar bedeuten würde, können die Kunden sich den Zugang zu diversen Serien und Filmen sowie zum Premium-Versand sichern. 

Soweit so gut. Doch wo ist hier der Vorteil für die Kunden? Schließlich zahlen sie im Normalfall nur 99 US-Dollar pro Jahr (umgerechnet 8 US-Dollar monatlich). Für Venturebeat.com liegt der Hauptvorteil in der Möglichkeit zur monatlichen Kündigung. Wenn ein Kunde sich also nur in der Weihnachtszeit die Vorteile von Amazon Prime sichern möchte oder oder sich nur für eine bestimmte Serie interessiert, die er lediglich auf Amazon sehen kann, dann zahlt er einmalig seine 11 US-Dollar und verzichtet darauf, sich jährlich an Amazon Prime zu binden. Gleichwohl ist Autor Paul Sawers alles andere als überzeugt davon, dass sich das Konzept durchsetzen kann.

Witzige Amazon-Reaktion auf Kundenbeschwerde 

Für richtig guten Humor war Amazon bisher nicht unbedingt bekannt. In der folgenden Geschichte zeigt der Konzern jedoch eine alles andere als hölzerne Reaktion auf eine ebenfalls mit Augenzwingern geäußerte Kundenkritik. Bei Amazon Lumberyard handelt es sich um eine Spiele-Engine, mit der User Spieletitel für PC und Konsolen erstellen können. Auf deutsch übersetzt bedeutet Lumberyard Holzlager, weshalb sich Spiele-Designer Ian Bogost einen kleinen Scherz erlaubt hat.

Auf Twitter ließ er verlauten, dass er enttäuscht sei, dass Amazon Lumberyard kein Holzlieferant sei. Zwei Wochen später erhielt er Post von Amazon. Darin enthalten ein paar Holzblöcke mit dem nonchalanten Hinweis: „Hallo Ian. Wir nehmen Kunden-Feedback sehr ernst. Viel Vergnügen mit dem Holz. Von Amazon-Lumberyard.“ Sowohl bei Ian Bogost als auch bei der Twitter-Community kam diese Reaktion sehr gut an. Chip.de hat die Story noch einmal treffend zusammengefasst.

Verhandelt Amazon über Einstieg beim Kartendienst Here?

Der einst von Nokia gegründete Kartendienst Here soll Google Maps Konkurrenz machen. Daimler, BMW und Audi haben den Dienst im Sommer 2015 übernommen und suchen nach weiteren Investoren. Einem Bericht der Wirtschafts Woche zufolge könnte Amazon die gesuchte Lösung sein und einen Here-Anteil übernehmen, wenngleich weder Amazon noch die Autobauer diese Möglichkeit kommentieren oder bestätigen wollten. 

Welche Vorteile böte Amazon eine Beteiligung an Here? Um seine Lieferzeiten zu senken, benötigt Amazon verlässliche Echtzeit-Karten. Und auch die Autobauer könnten von einer Amazon-Beteiligung profitieren. Denn Here soll eine Schlüsselfunktion für selbstfahrende Autos übernehmen und dabei könnten die Cloud-Computing-Möglichkeiten von Amazon helfen, die hierfür notwendigen Datenmengen zu bewältigen.






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