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Langsam aber kontinuierlich möchte Amazon zu einem unentbehrlichen Teil unseres Lebens werden – und zwar auf beruflicher als auch privater Ebene. Und das neueste Amazon-Projekt wird sicherlich einen Teil dazu beitragen: Denn mit dem Lernportal „Amazon Inspire“ wird das Unternehmen tiefer in die Welt der Schulen und der Bildung vordringen.

Schulmaterialien
© Cherries – Fotolia.com

Amazon hat eine neue US-amerikanische Plattform im Bereich Lernen und Bildung gestartet. Dabei richtet sich „Amazon Inspire“ an Lehrende aller Art. Die Grundidee hinter dem Projekt ist, dass es für Lehrer, Ausbilder, Mentoren und Dozenten durchaus recht schwierig sein kann, an qualitativ hochwertige, digitale Unterlagen und Lehrmittel zu kommen. Das neue Lernportal will diesen Umstand ändern und frei verfügbare Unterrichtsmittel und -materialien zur Verfügung stellen.

Amazon Inspire: Kostenfreie Materialien mit Sternebewertung

In einem entsprechenden Video wird deutlich, dass Amazon Inspire Lehrer, ausbildende Institutionen, Schulbezirke und ähnliche Parteien in dem Lernportal zusammenführen möchte, wobei alle voneinander profitieren sollen. Damit Besucher jedoch nicht nur nehmen, sondern auch geben, werden die Lehrkräfte laut Netzpolitik.org im Zuge der Anmeldung darum gebeten, zunächst selbst fünf bis 10 eigene Unterlagen und Materialien hochzuladen. Darüber hinaus werden sie angehalten, bereits vorhandene Lehrmittel (die von anderen Mitgliedern hochgeladen wurden) zu beurteilen und ihre Qualität zu bewerten.

Vom Aufbau und Design scheint Amazon Inspire der klassischen Amazon-Website zu ähneln: Besucher der Plattform können sich auf Anhieb einen ersten Eindruck über die Materialien verschaffen, da neben dem Titel und einer kurzen Beschreibung auch eine Sternebewertung eine Tendenz über die Qualität der entsprechenden Unterlagen gibt. Techcrunch hat hierzu einen Screenshot bereitgestellt:

Lernportal Amazon Inspire: Screenshot
Lernportal Amazon Inspire: Screenshot, Quelle: Techcrunch

Das Amazon-Lernportal ist noch in der Beta-Phase

Die Kennzeichnung als „Beta“-Projekt macht deutlich, dass das neue Lernportal noch nicht vollständig fertig ist, dass weiterhin getestet, geschraubt und optimiert wird. Netzpolitik.org weist außerdem darauf hin, dass die Plattform bereits zum Beta-Start schon Content enthält und sich somit schließen lässt, dass „bereits in den vergangenen Wochen und Monaten vor der Veröffentlichung NutzerInnen für die Plattform freigeschaltet worden“ sind. Genutzt werden kann Amazon Inspire momentan lediglich nach Antrag.

Neben den digitalen Bedürfnissen von Lehrenden dürfte Amazon Inspire noch durch einen weiteren Push-Faktor vorangetrieben werden: Denn das US-Bildungsministerium hat jüngst eine Initiative unter dem Namen #GoOpen gestartet. Die Behörde appelliert an Schulen und Schulbezirke, veraltete Schulbücher auszusondern und stattdessen Schritt für Schritt in die digitale Lerninfrastruktur zu investieren. Amazon Inspire gelte dabei als wichtiger Partner.

/ Geschrieben von Tina Plewinski





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