Amazon kurz & knackig: Falsche Rechnungen kommen auch per Post, über Amazon ist jetzt Auto-Leasing möglich, Alexa soll bald Stimmen unterscheiden können, auf Amazon-Kartons prangt bald das Revlon-Logo und der App-Shop heißt jetzt Amazon Appstore.

Opel Adam

© Amazon

Falsche Amazon-Rechnungen per Post

E-Mail-Betrug ist längst keine Seltenheit, auch mit dem Namen „Amazon“ wird regelmäßig Schindluder getrieben. Doch das ist offenbar nicht mehr auf die digitale Welt begrenzt. Laut Radio K.W. meldet die Polizei für den Kreis Wesel in Nordrhein-Westfalen aktuelle Fälle von angeblichen Amazon-Rechnungen. Diese gehen zum einen, wie gewohnt, per Mail raus. Allerdings sollen in den Ortschaften Neukirchen-Vluyn und Wesel auch Fake-Rechnungen per Post zugestellt worden sein. Darin wird gefordert, eine bestimmte Summe auf ein Konto zu überweisen.  Die Polizei rät, sich bei Unklarheiten direkt an Amazon oder die Verbraucherzentrale zu wenden.

Amazon bietet Auto-Leasing

Bislang kann man bei Amazon zwar keine Autos kaufen, es dürfte aber nur eine Frage der Zeit sein. Wie W&V nun meldet, macht der Händler nun den nächsten Schritt in diese Richtung. Passend zum Start von „Germany’s Next Topmodel“ kann man nun die so benannte Aktionsvariante des Opel Adam bei Amazon leasen – für 99 Euro im Monat. Um den Vertragsabschluss und die Auslieferung kümmert sich dann ein Opel-Partner. Vier Modelle gibt es zur Auswahl, nach der Reservierung (Gebühr: 150 Euro), soll es maximal 21 Tage dauern, bis der Opel vor der Haustür steht.

Bessere Stimmerkennung für Alexa

Amazon arbeitet derzeit offenbar an einem neuen Feature für die Sprachassistentin Alexa. Laut Venturebeat soll Alexa künftig einzelne Stimmen auseinanderhalten können. Das würde Alexa von der Konkurrenz abheben. So könnte man etwa den Echo-Lautsprecher zum einen gegen Missbrauch sichern und verschiedene Signaturen speichern. Je nach Stimme und Benutzer würde Alexa etwa ein anderes Nutzerprofil speichern und etwa andere Musikvorlieben oder Google-Suchergebnisse wiedergeben. Amazon selbst hat sich zum Thema bislang nicht geäußert.

Revlon auf Amazon-Kartons

Als Teil der Kampagne Love Project wird das Logo des Kosmetik-Herstellers Revlon auf 10 Millionen Kartons von Amazon.com gedruckt. Revlon will damit für Online-Shopper interessanter werden. Zwischen Februar und März findet man auf den Paketen neben dem Schriftzug den Slogan #LoveIn3Words, so Bloomberg. Das Unternehmen will seinen Umsatz in den kommenden 5 Jahren von 3 auf 5 Milliarden US-Dollar erhöhen. Die Kampagne dürfte ein großes Investment sein, denn Amazon vergibt seine Verpackungen normalerweise nicht als Werbefläche.

Aus App-Shop wird Appstore

In Deutschland und Österreich heißt der Amazon App-Shop ab sofort Appstore. Amazon will sein App-Angebot weltweit einheitlich auf den Namen Amazon Appstore vereinheitlichen, so ZDNet. Am Angebot ändert sich nichts. Amazon sammelt im Appstore Apps für Android oder Fire TV zum Kauf oder zum kostenlosen Download. Im Amazon-Angebot kann man auch mit Amazon Coins bezahlen.

 

/ Geschrieben von Christoph Pech





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