Logo amazon Watchblog

Wer schon immer seine Bücher zu E-Books umwandeln wollte, kann jetzt auf „Kindle Convert“ von Amazon zurückgreifen.

Amazon lässt Bücher digitalisieren.
© 1996-2015, Amazon.com - Screenshot

Trotz des digitalen Wandels haben viele Menschen zuhause noch echte Bücher stehen. Diese kann man natürlich nicht ständig mit sich führen, es sei denn man digitalisiert sie. Genau das ermöglicht jetzt Amazon: Das Programm „Kindle Convert“, was zur Zeit 19 US-Dollar kostet, lässt die Nutzer gewöhnliche Bücher in E-Books umwandeln.

Warum E-Books kaufen, wenn man sie selber machen kann

Das hat nicht nur den Vorteil, dass man die Bücher nicht mitschleppen muss. Man erspart sich auch den Kauf der Bücher in Form von E-Books, da mit dem Programm eigene E-Books erstellt werden können. Im Moment ist die Software allerdings nur in den USA verfügbar.

 

Um die eigenen Bücher zu E-Books zu machen benötigt man laut Amazon einen gewöhnlichen Scanner und einen PC mit dem Betriebssystem Windows. Mithilfe von Kindle Convert lassen sich dann sämtliche Bücher zu E-Books machen und auch ein wenig bearbeiten, sodass offenbar selbst vergilbte Seiten leserlicher werden.

 

Das Programm von Amazon bringt für Kunden auf den ersten Blick zahlreiche Vorteile: So lassen sich später die eigenen Bücher in Form von E-Books nach Stichwörtern durchsuchen, einzelne Bilder lassen sich heraus kopieren und weiterverwenden und die eigene Büchersammlung lässt sich überallhin transportieren.

 

Zu Bedenken könnte lediglich die Tatsache geben, dass Amazon die digitalisierten Bücher kostenlos in seiner Cloud sichert. Amazon könnte so nämlich mit der Zeit eine enorme digitale Bibliothek schaffen, ähnlich wie Google mit seinem Projekt Google Books, ohne allerdings selbst Bücher einscannen zu müssen.

 

 



Kommentare

#4 Oliver 2019-04-11 12:51
Wenn ein Bericht veröffentlich wird, dass Amazon irgendwo ein Logistikzentrum errichtet, fürchten viele Firmen in der betroffenen Region, dass ihnen das Personal wegläuft. So schlecht können also weder die Bedingungen, als auch die Bezahlung bei Amazon sein.
#3 arminirma 2019-02-12 14:32
Dazu beraucht man eben den entsprechenden Kundenunterbau und davon gibt es in dem reichen Weltmeisterland genug.
#2 alex 2019-02-04 12:30
Wer die Akkordlöhne nicht bezahlt die den Lagerarbeiter beim Amazon zustehen, sollte
in Deutschland nichts versenden dürfen. Früher vor ca-. 20-30 Jahren war so eine Bezahlung
undenkbar. Das Prekariat wächst und wächst.
#1 Alfred 2016-11-23 00:23
Umfrage



Kommentar schreiben

Sicherheitscode
Captcha aktualisieren

Anchor Top

 
 
banner