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Kurz vor dem Jahreswechsel hat sich Donald Trump mal wieder einen Seiten- (oder eigentlich Frontal-) hieb gegen Amazon geleistet. Im Zentrum der Kritik stand dabei die zu geringe Höhe der Amazon-Versandkosten.

 

Illustration: Donald Trump und der Twitter-Vogel
© doamama / Shutterstock.com

Donald Trump ist nicht zufrieden mit Amazon. Das ist zwar keine große Neuigkeit, denn der US-Präsident teilte in der Vergangenheit immer wieder gegen den Konzern aus, doch dieses Mal gibt es einen neuen Anlass: Kurz vor dem Jahreswechsel meldete sich Trump wie gewohnt über den Kurznachrichtendienst Twitter und verkündete seinen Unmut.

In seinem Beitrag schrieb er, dass die US-amerikanische Post jedes Jahr viele Milliarden Dollar verliert und unterdessen von Amazon und anderen Unternehmen viel zu wenig verlange, um deren Pakete auszuliefern. Eine solche Vorgehensweise mache „Amazon reicher und die Post dümmer und ärmer.“ Zu guter Letzt verlangt er „Sie sollten VIEL MEHR verlangen!“

Screenshot: Twitter-Beitrag von Donald Trump zum Thema Amazon Versandkosten
Tweet von Donald Trump, Screenshot Twitter

Trump hat Amazon schon länger im Visier

Wie Futurezone vermutet, dürfte es für den Tweet keinen „konkreten Anlass“ geben. Dass der Präsident jedoch gegen Amazon zum Schlag ausholt, ist nichts Neues. Die Reaktionen auf den jüngsten Tweet zeugen allerdings nicht unbedingt nur von Zustimmung. Denn einige Nutzer kritisieren, dass Amazon höhere Kosten im Logistikbereich einfach an die Kunden weitergeben würde. Die Leidtragenden wären also nicht Amazon, sondern die Kunden.

„Auch würde die Preisanhebung wohl nur funktionieren, wenn alle anderen Versanddienstleister ebenfalls mehr Geld verlangen würden. Gerade in den USA gibt es mit Fedex, UPS und anderen Paketdiensten Alternativen“, so Futurezone weiter.

/ Geschrieben von Tina Plewinski


Kommentare

#5 Peter 2018-01-09 17:30
Liebe Leser,

bitte beachtet, dass Trump heir NICHT kritisiert, dass Amazon seinen Kunden kostenfreien Versand anbietet.
Er kritisiert, dass Amazon der Post für den Transport von Millionen Paketen zu wenig zahlt.

Ob Trump tatsächliche Zahlen weiß, wage ich zu bezweifeln. Dass er als Millionär sich darüber aufregt, dass ein übermächtiges Unternehmen einem anderen seine Preise aufzwingt, ist allerding lächerlich.
Das ist schließlich die große Freiheit, die von den USA weltweit verteidigt wird. Jeder darf jeden über den Tisch ziehen.

Der Wettbewerb unter den Paketdiensten führt dazu, dass die sich gegenseitig unterbieten im Kampf um den großen Kunden.
Wer hier schreibt, er hätte Recht, verkennt, dass hier ein Populist seinen Lesern schreibt, was diese lesen wollen. Trump ist der Letzte, der am amerikanischen System etwas ändern will und wird....

Schöne Grüße!
Peter
#4 Gert-Dietmar Hajda 2018-01-06 11:07
auf den Kommentar/email von Sascha kann ich nur antworten, weil die chinesische Regierung seit Jahren ihren Vorteil verteitigt immer noch als "Entwicklungsla nd" zu gelten und bekommt daher die Sondervergünsti gung beim Porto und sogar bei der Verzollung. Es liegt meines Erachtens and unseren europäischen und speziell and der deutschen Regierung dass man bei Forderungen der Chinesen regelrecht einknickt. Beispiel: als div. chinesische Firmen Aluminiumfelgen (fürs Kfz) auf dem europäischen Markt zu Preisen anbot die unter den Materialkosten (Herstellungsko sten) lagen und die Europär Strafzölle erhoben, kam ein hoher Minister und machte "Du,DU,Du" da knickten alle ein und liesen von der Durchsetzung der Strafzölle ab. Die nun fehlenden Gelder holt man bei kleinen Händler wieder rein indem man kleinlichst prüft, denn man geht davon aus, dass die sich nicht wehren.
Die Leute/Abgeordne te im Bundestag sehen nur zu dass es mit der Höhe der Diäten und sonstigen "Sitzungsgelder " klappt. Man sieht es an jetzigen Zustand, noch keine "rechtmäßige" Regierung aber die Erhöhung der Diäten wurde fast einstimmig durchgezogen.
Wo sind wir nur hingekommen
#3 Adam 2018-01-06 08:37
Trump hat absolut Recht in diesem Fall. Versand ist eine Dienstleistung die NICHT kostenlos ist. Mit kostenlosen Versand und Rückversand graben doch die Großen den Kleinen das Wasser ab. Davon mal abgesehen, dass der Preiskampf in der Logistikbranche dafür sorgt, dass die Arbeitsbedingun gen immer unmenschlicher werden.
#2 Sascha 2018-01-04 11:13
Mal ganz ernsthaft? Da hat doch Trump 100% Recht. Es kann nicht sein dass die Post Verluste einfährt und Amzon Geld verdient. Ob der Kunde zu Kasse gebeten wird oder nicht ist da eigentlich voll egal. Er muss ja nur den Preis zahlen der notwendig ist und kann ev bei mache Produkten vor Ort kaufen. Ich verstehe zum Beispel auch nicht warum ein Päckchen aus China mit Sendungs-Id weniger kostet wie eins das ich innerhalb Deutschlands mit ID -versende.
#1 SF 2018-01-03 01:51
...also grundsätzlich gebe ich Herrn Trump*eltier mal recht: die NULL-VERSANDKOS TEN-Mentalität von Amazon, die den Konsumenten suggeriert, dass Versand gar nichts kostet, geht voll zu Lasten der kleinen Händler! Vielleicht kann der Riese Amazon damit leben, die Versandkosten von der Marge abzuziehen - WIR können es nicht!



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