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Das Coronavirus zieht weitere Kreise – auch im Hause Amazon.

Amazon-Paket, das an einer Haustür lehnt
Jeramey Lende / Shutterstock.com

In einigen Ländern hat das Coronavirus massive Auswirkungen auf die Bestellungen bei Amazon. So hat sich der Online-Riese offenbar dazu entschlossen, in den beiden Nachbarstaaten Frankreich und Italien zahlreiche Produkte nicht mehr zu liefern. Kunden vor Ort können nach Angaben von t3n nur noch Produkte bestellen, die als lebensnotwendig eingestuft sind.

Lebensmittel, Haushaltsprodukte und Babysachen weiterhin lieferbar

Konkret bedeutet dies, dass nur noch Waren aus bestimmten Kategorien geliefert werden. Zu nennen seien etwa Lebensmittel, Produkte rund ums Baby, aus den Bereichen Haushalt, Gesundheit und Kosmetika oder auch Haustierprodukte. Daneben sollen auch Produkte weiterhin geliefert werden, die unter anderem an Forschung und Industrie adressiert sind oder direkt von den herstellenden Unternehmen verschickt werden. An dieser Stelle wird allerdings auf eventuell verlängerte Lieferzeiten hingewiesen.

Die Ausbreitung des Coronavirus habe Amazon bereits in den vergangenen Tagen dazu veranlasst, entsprechende Produkte bei der Bestellverarbeitung und dem Versand zu priorisieren. Produkte des täglichen Bedarfs und aus dem medizinischen Bereich seien an den logistischen Standorten aufgrund der erhöhten Nachfrage schon aufgestockt worden.

Amazon will eigene Mitarbeiter schützen

Diesen ziemlich gravierenden Schritt, nur noch einen Bruchteil des eigentlichen Angebots zu versenden, geht Amazon nach eigenen Aussagen, um seine Mitarbeiter in Zeiten der Coronakrise vor einer Ansteckung zu schützen. „Wir müssen unsere vorhandene Kapazität auf Artikel von höchster Priorität fokussieren“, habe sich laut t3n ein Amazon-Sprecher gegenüber der Deutschen Presse-Agentur geäußert.

In den Logistikzentrum hat Amazon die Prozesse zum Schutz der Mitarbeiter unterdessen schon angepasst: Wie wir bereits berichteten, hat Amazon in den USA beispielsweise seine Anwesenheitsregelungen für Mitarbeiter gelockert. Auch die Häufigkeit und Intensität der Reinigungen vor Ort seien erhöht und Hygienemaßnahmen für Mitarbeiter festgelegt worden. Nach eigenen Aussagen arbeitet Amazon auch mit medizinischen Experten zusammen, um wirksame Maßnahmen gegen das Coronavirus zu treffen. Ohne Kritik bleibt Amazon allerdings auch in diesen Zeiten nicht.

/ Geschrieben von Tina Plewinski





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