Im Streit der Giganten – Amazon gegen Visa – gibt es eine Wendung.

Zahlungskarte des Payment-Anbieters Visa
ChunnapaStudio / Shutterstock.com

Amazon hatte eigentlich angekündigt, die Visa-Kreditkarte als Zahlungsart in Großbritannien künftig nicht mehr zu akzeptieren. Bereits ab dem 19. Januar 2022 hätten Kunden demnach nicht mehr die Möglichkeit gehabt, ihre Online-Einkäufe mit der Kreditkarte von Visa zu bezahlen. Als Grund für den Streit und die angekündigte Maßnahme galten zu hohe Kosten für die Annahme der Kartenzahlungen.

Doch nun gibt es offenbar eine Wendung in dem Fall: Wie es bei der Süddeutschen Zeitung heißt, wolle Amazon die Visa-Karten, anders als angekündigt, auch weiterhin akzeptieren – zumindest vorerst, denn es sei eine Einigung der Unternehmen in Sicht.

Unternehmen arbeiten an gemeinsamer Lösung 

„Die erwartete Änderung in Hinsicht auf die Nutzung von Visa-Kreditkarten auf Amazon.co.uk wird nicht am 19. Januar stattfinden“, wird ein Sprecher von Amazon zitiert. Der Konzern arbeite demnach eng mit dem Zahlungsanbieter Visa zusammen. Ziel sei es, zu einer gemeinsamen Lösung zu kommen, um es den Online-Shoppern bei Amazon auch in Zukunft zu ermöglichen, ihre Kreditkarten als Zahlungsmittel zu verwenden. Auch Visa habe auf eine enge Zusammenarbeit im Rahmen einer Lösungsfindung verwiesen.

/ Geschrieben von Tina Plewinski




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