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Der Drogerie-Sektor ist für Amazons künftige Wachstumsstrategie durchaus von Bedeutung. Denn es handelt sich um einen Milliardenmarkt, der mit Blick auf die Verbrauchsgüter vor allem auch Stamm- bzw. Abo-Kunden generieren kann. In einer neuen Infografik gibt der E-Commerce-Dienst Metoda Einblicke, wie erfolgreich Amazon bereits im Bereich Drogerie ist.

Drogerieartikel im Regal
Niloo / Shutterstock.com

Erst vor wenigen Tagen wurde bekannt, dass Amazon mit zahlreichen neuen Eigenmarken noch stärker in den Drogerie-Sektor vordringen will. Konkurrenten wie dm und Rossmann müssen sich darauf einstellen, dass der Konzern mit seiner Strategie den Konkurrenzdruck weiter verschärft. Denn wie man weiß, hat Amazon bereits in der Vergangenheit große Erfolge mit Eigenmarken feiern können. Die jahrelange Erfahrung im Online-Handel und die zur Verfügung stehenden Ressourcen tun ihr Übriges, um Amazon Rückenwind zu verschaffen.

Die Drogerie-Zukunft scheint also für Amazon klar abgesteckt. Doch wie sieht es mit dem aktuellen Status quo aus? Wie sind die Umsätze in der Sparte und mit welchen (Marken-) Produkten punktet das Unternehmen aktuell bei den Kunden? Metoda hat darauf eine Antwort.

Amazon: Große Umsätze durch namhafte Marken

Market Genius hat von Mitte Februar bis Mitte April Daten an 59 Verkaufstagen erfasst und dabei zum Beispiel mehr als 4,8 Millionen Bestellungen in der Hauptkategorie „Drogerie & Körperpflege“ (sowie den 16 bestehenden Unterkategorien) erfasst. Mit einem Umsatz von 119,3 Millionen Euro im angegebenen Zeitraum kann sich die Sparte auf jeden Fall sehen lassen. Alles in allem sei dies „eine gute Ausgangslage für weitere Drogerie-Attacken“ von Amazon, schreibt Metoda. Zudem könne man den Marktanteil des Konzerns im Drogerie-Sektor auf rund vier Prozent schätzen – schon recht stark, aber dennoch mit Luft nach oben.

Auf Basis der erhobenen Zahlen konnte Amazon im Schnitt einen Tagesumsatz von 2,02 Millionen Euro erreichen. Rechnet man diesen Wert aufs gesamte Jahr hoch, so entspricht dies einem Umsatz von 737,3 Millionen Euro. „Vor allem mit großen Marken“ könne Amazon den Umsatz im Drogerie-Bereich pushen: Im Untersuchungszeitraum wurden Produkte von Braun, Philips und Pampers mit einem Wert von mehr als 46 Millionen Euro verkauft. Die drei Marken stehen an der Spitze der Drogerie-Verkaufsschlager und sind für insgesamt 38,6 Prozent der Einnahmen im Amazon-Drogerie-Sektor verantwortlich.

„Amazon kann Drogerie“, fasst Stefan Bures, CEO von Metoda-CEO, zusammen. „Unsere Daten belegen, dass Amazon im Drogeriesegment eine relevante Größe erreicht hat und auch im Bereich der schnell drehenden Konsumgüter, den Fast Moving Consumer Goods, bereits attackiert und weiter attackieren wird. Wir beobachten hier eine zunehmende Dynamik, auf die der Markt reagieren muss.“

Für eine größere Ansicht, klicken Sie bitte auf die Infografik!

 

Infografik über Amazon im Drogerie-Sektor
© Metoda

 

/ Geschrieben von Tina Plewinski





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