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Mit Eigenmarken konnte Amazon in der Vergangenheit bereits riesige Erfolge feiern. Zu den bekanntesten Produkten zählen wohl die Kindle E-Book-Reader oder die Fire-Streaming-Geräte. Nun will Amazon offenbar sein Sortiment an Eigenmarken massiv ausbauen. Die Konkurrenz aus der Drogerie-Branche muss sich warm anziehen.

Drogerieprodukte auf einem Tisch
© 279photo Studio – shutterstock.com

Der hiesige Kampf im Drogeriesektor ist hart und könnte sich schon bald weiter verschärfen. Bereits mit dem Deutschlandstart von Amazon Pantry – der sogenannten „Vorratskammer in der Box“ – hat das Unternehmen den Ton bereits verschärft. Denn hier werden nicht nur haltbare Lebensmittel und Getränke in den Mittelpunkt gerückt, sondern auch die schnelle und einfache Lieferung von Drogerie- und Kosmetikprodukten, Reinigungsmitteln oder Tierbedarf angepriesen.

Eigenmarken: Amazon-Abo-Kunden im Fokus

Nun will Amazon weitere Geschütze auffahren und das Eigenmarken-Sortiment im Drogeriebereich aufstocken. Wie bei W&V zu lesen, plant das Unternehmen „zum Jahreswechsel europaweit ein Basissortiment an Eigenmarken einzuführen“. Geplant sind Produkte wie Windeln und Babynahrung, aber auch Hygienepapier-Artikel und Körperpflege-Produkte.

Ein hauseigenes Team aus Luxemburg zeige sich für „die Offensive“ verantwortlich und soll das Projekt vorantreiben. Im Mittelpunkt der Bemühungen stehen dabei „vor allem junge Familien, deren Konsumverhalten ohnehin zum bisherigen Abo-Modell von Amazon passe“, so W&V weiter. Preislich sollen die neuen Eigenmarken-Produkte offenbar zwischen gängigen Markenprodukten und Artikeln aus dem „Einstiegssegment“ liegen.

Amazon hat schon Erfahrung im Drogerie- und Babymarkt

Für Amazon ist der Drogerie- und Babymarkt übrigens kein Neuland. Bereits vor einigen Jahren ist der Konzern mit Eigenmarken-Windeln und Babytüchern sowie Babynahrung in den USA gegen die Konkurrenz vorgegangen. Durch Probleme und negatives Kundenfeedback wurde der Windelverkauf eingestellt und auch der hauseigene Babybrei der Marke „Mama Bear“ lässt sich auf Amazon.com nicht mehr finden.

Es lässt sich mutmaßen, dass die vergangenen Ambitionen als Experimente einzustufen sind und Amazon mit vergangenen Projekten den Markt bzw. die Kunden testen wollte. Auf Basis der gesammelten Erfahrungen wäre der Konzern nun in der Lage, mit ganz neuen Eigenmarken-Produkten auf die Kundenwünsche einzugehen.

Amazon: Eigenmarken ohne Ende

Grundsätzlich liegt in Eigenmarken riesiges Potenzial – auch für Amazon. Im Bereich Elektronik und Haushaltsprodukte hat das Unternehmen bereits ein extrem breites Sortiment hauseigener Produkten am Start. Mit den Marken „Kindle“ und „Fire“ bietet es eigene Tablets-, Media- und Streaming-Geräte; mit „Amazon Basics“ werden Produktgruppen in den Bereichen Audio/ Video, Handy- und Kamerazubehör, Bürobedarf, Haushalt, Heimtextilien, Garten- oder auch Tierzubehör abgedeckt.

/ Geschrieben von Tina Plewinski





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