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Amazon startet sein Tool „Intellectual Property Accelerator“, um Online-Händler und Markenrechts-Anwälte im Kampf gegen gefälschte Produkte zusammenzubringen.

gefälschte Adidas-Schuhe
StreetVJ / Shutterstock.com

Amazons Kampf gegen gefälschte Produkte auf seinem Marktplatz geht weiter: Nach dem Start seines Projects Zero und der Expansion des Authentifizierungsservices Transparency kommt jetzt ein weiteres Tool hinzu: Die Plattform „Intellectual Property Accelerator“ soll Online-Händlern passende Anwälte in den USA bei einem Rechtsstreit vermitteln, berichtet geekwire.

So funktioniert das Vermittlungstool

Über das Tool sollen vor allem kleine und mittelgroße Unternehmen, die in den USA eine Marke angemeldet haben, Unterstützung im Kampf gegen unfaire Konkurrenten finden. Die Plattform vermittelt die betroffenen Online-Händler an Anwaltskanzleien, die auf Markenrecht und den Schutz geistigen Eigentums spezialisiert sind. Das Besondere dabei: Auch Seller, die gar nicht via Amazon verkaufen, können an dem Programm teilnehmen. Die Händler erhalten bei den Kanzleien Rabatte. Für die Teilnahme an dem Programm müssen sie sich bei Amazon registrieren.

„Der Schutz von Marken, die Verhinderung, dass gefälschte oder andere rechtsverletzende Produkte in unseren Geschäften sind, sind entscheidend für ein vertrauenswürdiges Einkaufserlebnis“, betont Dharmesh Mehta, Vice President of Customer Trust and Partner Support bei Amazon. Zwar seien 99,9 Prozent der Produkte auf der Webseite legitim. „Auf der anderen Seite werden wir nicht glücklich sein, bis es 100 Prozent sind und es gar keine Fälschungen mehr gibt“, so Mehta. 

Immer wieder kritisierten Unternehmen den als nachlässig empfundenen Umgang Amazons mit gefälschten Produkten der Konkurrenz: Schuh-Hersteller Birkenstock stoppte schließlich den Verkauf über den Marktplatz, die Modekette New Yorker errang in einem Markenstreit eine einstweilige Verfügung gegen Amazon. Doch der Online-Riese setzt auch auf Kooperation mit den Händlern: Im Juni 2019 verklagte Amazon gemeinsam mit dem US-Unternehmen Nite Ize elf Personen bzw. Unternehmen in drei verschiedenen Ländern wegen des Verkaufs gefälschter Waren auf dem Online-Marktplatz. 

/ Geschrieben von Markus Gärtner





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