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Mehr Bequemlichkeit für den Kunden und wieder einmal mehr Daten für Amazon: Die Bash-Buttons könnten dem Online-Händler helfen, die Bedürfnisse der Menschen genau zu analysieren – und diese zu erfüllen, bevor sie eintreten.

 

Dash-Button an einer Waschmaschine
© Amazon.com

Amazon will zum unersetzlichen Teil des Lebens werden und die Dash-Buttons sind offenbar ein wichtiger Schritt für das Unternehmen zu diesem Ziel. Über die Buttons lässt sich jeweils ein Produkt einfach per Knopfdruck nachbestellen – Waschmittel, Küchenrollen, Rasierklingen etc. Die Daten darüber, in welchen Abständen die Kunden diese Produkte nachbestellen, sind äußerst wertvoll. Amazon kann schließlich daraus Muster ableiten, etwa wenn beispielsweise alle drei Wochen eine Packung Waschmittel nachbestellt wird.

Das bedeutet, dass der Online-Händler irgendwann antizipieren könnte, dass bald wieder Nachschub benötigt wird. Und genau das ist offensichtlich auch das Ziel des Unternehmens, wie Amazons Vice President for Devices, Peter Larsen laut The Verge sagt. „Man kann sich ein Szenario vorstellen, in dem mir um vier Uhr nachmittags eine Glühbirne geliefert wird und ich mich frage ‚Was soll die Glühbirne hier?’. Und 30 Minuten später funktioniert eine Lampe nicht mehr“, erklärt Larsen. „Und zwar, weil Amazon weiß, dass deine Glühbirne kurz vorm Ende stand.“

Amazon beitzt Daten von 53 Millionen Kunden

Natürlich gibt es hier einige andere Faktoren, um die Lebenszeit einer Glühbirne derart genau abpassen zu können. Aber nach einer Zeit, in der Amazon genügend Daten gesammelt hat, dürfte die Einschätzung über den Verbrauch bestimmter Produkte ziemlich genau sein. Zudem zählt Amazon nach Angaben von Business Insider bereits 53 Millionen Prime-Kunden weltweit, der Datensatz wäre also beeindruckend, wenn alle die Dash-Buttons verwenden sollten.

Würde Amazon diese Pläne realisieren, dann könnte das Unternehmen den Kaufprozess für die Kunden durch Automatisierungen erheblich vereinfachen und schließlich vielleicht sogar gänzlich abschaffen. Der Mensch müsste sich nie wieder um den Einkauf Gedanken machen, die nötigen Produkte wären immer verfügbar – Schöne neue Welt?

 

/ Geschrieben von Michael Pohlgeers


Kommentare

#1 Michael Graen 2015-09-10 09:30
Schöne neue Welt? Big Brother is watching you!
Wo bleibt dann das Einkaufserlebni s?
Wo bleibt dann die Möglichkeit zusätzliche Produkte mit zu verkaufen?
Wann wird der störfaktor Mensch überflüssig?



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