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Amazon arbeitet gerade daran, Kunden künftig die Möglichkeit zu bieten, Pakete in ihre Garage zu liefern. Das hat für den Kunden den Vorteil, dass das Paket auch ankommt, wenn er nicht zuhause ist. Für Amazon bringt es mehr Unabhängigkeit von Diensten wie DHL & Co., da Amazon deren Paketkästen umgehen könnte.

Zustellung in die Garage.

© FreshPaint - Fotolia.com

Amazon macht sich offenbar Sorgen um Pakete, die nicht beim ersten Versuch zum Kunden zugestellt werden können. Nicht nur verursachen mehrere Zustellversuche letztlich mehr Kosten, oftmals ärgert sich auch der Kunde, weil er seine Bestellung nicht sofort in den Händen halten kann. Auf der Suche nach einer passablen Lösung ist Amazon nun eine Partnerschaft mit einem Schloss- und einem Garagenhersteller eingegangen und will demnach wohl Pakete direkt in die Garagen der Kunden liefern.

Gemeinsam mit den Unternehmen Garageio und August arbeitet Amazon einem Bericht zufolge an der Zustellung direkt in das Haus des Kunden. Damit könnte das Online-Unternehmen das Problem, dass der Kunde selbst nicht zuhause anzutreffen ist, theoretisch umgehen. Dem Kunden bliebe dank dieser Lösung der Weg zum Nachbarn oder in eine Filiale des Paketzustellers erspart.

Noch mehr Unabhängigkeit für Amazon von DHL & Co.

Wie Golem.de berichtet, soll der Kunde diese neue Zustelloption dann bei Amazon direkt während der Bestellung auswählen können. Die Garage des Kunden würde dann mit einem speziellen Schloss ausgestattet werden, was vom Paketboten nur mit einem einmaligen Code geöffnet und geschlossen werden kann. Der Amazon-Kunde selbst erhält dann auf sein Smartphone eine Nachricht darüber, dass die Bestellung geliefert wurde.

Bislang gibt es die Zustellung direkt in die Garage der Kunden noch nicht. Es gibt abgewandelte Formen, wie etwa zahlreiche Paketboxen, die auf dem Grundstück der Kunden aufgestellt werden. Hier ist zum Beispiel der Paketkasten der DHL zu nennen. Auf der anderen Seite experimentierten verschiedene Unternehmen, darunter auch Amazon, in der Vergangenheit damit, Pakete direkt in den Kofferraum der Autos der Amazon-Kunden zuzustellen. Von dieser Idee hat sich Amazon allerdings in der Vergangenheit leise verabschiedet.

Für die Zustellung in die Garagen der Kunden würde zumindest sprechen, dass Amazon immer wieder betont, sich von Paketdienstleistern wie DHL freimachen zu wollen. Würde der Kunde Amazon die Erlaubnis geben, Pakete in die Garage zu liefern, dann könnte Amazon so auch den Paketkasten der DHL umgehen.  



Kommentare

#2 Checkov 2016-10-09 14:44
Garagenverträge gibt es bei DHL schon seit mindestens 15 Jahren...
#1 Sigi B. 2016-10-01 15:42
Tja, und was machen all die Kunden, die gar keine Garage haben? In den Großstädten kommt das bei mehr Menschen vor, als sich Amazon vorstellen kann. Außerdem muß dann jeder Amazon-Kunde - sofern er eine Garage hat - einen Umbau des Schlosses der Garage zahlen. Ist die Garage gemietet, so hat da wohl auch der Eigentümer ein Wörtchen mit zu reden.



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