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WPP-Geschäftsführer Sir Martin Sorrell hat in einem Interview mit CNBC ordentlich gegen Amazon gewettert. In Bezug auf das Werbegeschäft soll sich der US-Konzern von einem „Pickel“ hin zu einer „Beule“ entwickelt haben.

Geschäftsmann hält Megafon

© rangizzz - Shutterstock.com

Sir Martin Sorrell, seines Zeichens Geschäftsführer des britischen Konzerns WPP, einem Konglomerat aus Werbedienstleistern und Medienunternehmen, hat in einem Interview kein gutes Haar an Amazon gelassen. Wie Meedia.de berichtet, bezeichnete Sorrell Amazons Werbesparte in einem Gespräch mit CNBC als „einen Pickel“, gerade im Vergleich zum Werbegeschäft von großen Konkurrenten wie Google und Facebook. „Am Ende des Tages wachsen sie unerbittlich“, so angeblich der weitere Wortlaut von Sorrell.

WPP schaltet erheblich mehr Werbung bei Amazon

Die etwas unappetitliche Metapher unterstrich der WPP-CEO daraufhin noch einmal und meinte folgend, dass das Werbegeschäft von Amazon „inzwischen […] ein großer Pickel geworden [ist] – oder eine Beule.“ Gleichzeitig geht er davon aus, dass Amazon auch in diesem Geschäftsbereich „brutal wachsen“ wird, weswegen WPP seinen Etat von 200 auf 300 Millionen Dollar erhöht. Zum Vergleich: Laut Meedia.de hat WPP im letzten Jahr fünf Milliarden Dollar für Werbung bei Google ausgegeben. Bei Facebook waren es immerhin noch zwei Milliarden Dollar.

Maßnahmen unterstreichen Ambitionen

Amazons zunehmendes Interesse am Werbegeschäft wird beispielsweise an der Tatsache deutlich, dass der Konzern allein in New York 2.000 neue Mitarbeiter einstellen will, die sich künftig um diesen Unternehmensbereich kümmern sollen. Werbetreibende haben zudem mittlerweile in den USA die Möglichkeit, sogenannte „Premium Product Pages“ zu schalten, die Breitbild-Videos und interaktive Anzeigen bereithalten, wofür Amazon unter anderem mit dem Elektronikhersteller Bose zusammenarbeitet.

/ Geschrieben von Christian Laude





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