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Amazon steigt beim Online-Essenslieferanten Deliveroo ein und speist damit die Aktienkurse der Konkurrenten ab.

Deliveroo-Kurier
1000 Words / shutterstock.com

Deliveroo konnte sich in einer Finanzierungsrunde insgesamt rund 575 Millionen US-Dollar sichern. Amazon soll der Hauptinvestor sein, heißt es bei Sky News. Wie viel Amazon in den Lieferdienst stopft, ist aber unklar. Das StartUp wurde 2013 in London gegründet und ist in 14 Ländern aktiv, auch in Deutschland. Insgesamt liefern etwa 60.000 Kuriere in über 500 Städten aus mehr als 80.000 Restaurants.

Deliveroo investiert in Personal und neue Tools

Mit dem Geld sollen sowohl mehr IT-Mitarbeiter eingestellt und neue Produkte und Services entwickelt werden, heißt es von Deliveroo. „Das sind gute Nachrichten für den Technologie- und Gastronomiesektor, und es wird dazu beitragen, Arbeitsplätze in allen Ländern zu schaffen, in denen wir tätig sind“, sagte Deliveroo-Gründer Will Shu zu dem Deal. Deliveroo steht allerdings auch immer wieder wegen den Arbeitsbedingungen und Löhnen der Fahrer in der Kritik.

Die Aktienkurse der Lieferdienst-Konkurrenz reagierten auf das Einsteigen des Online-Riesen und sackten ab. Die Aktie des deutschen Konkurrenten Takeaway (Lieferando) verlor rund sieben Prozent, die des britische Kontrahenten Just Eat sogar über zehn Prozent. Die Angst vor einem wachsenden Konkurrenzdruck durch Deliveroo sei jedoch überzogen, meint Ian Whittaker von der Investmentbank Liberum. Just Eat, der in Großbritannien führende Lieferdienst, habe wenig zu befürchten, da für den wirtschaftlichen Erfolg der Marktanteil entscheidend sei.

Amazon scheiterte mit eigenem Lieferdienst

Amazon hatte in den Jahren zuvor in Großbritannien selbst versucht, einen Online-Lieferdienst aufzubauen, war damit aber gescheitert. Auch Fahrdienst-Vermittler Uber soll Interesse an Deliveroo gehabt haben. Das Unternehmen betreibt mit Uber Eats bereits einen eigenen Lieferdienst.

Insgesamt steckten Investoren wie T Rowe Price, Fidelity und Research Company seit der Gründung rund 1,53 Milliarden US-Dollar in Deliveroo. 

 

/ Geschrieben von Markus Gärtner





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