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Erneut hat Amazon-Gründer Jeff Bezos Aktien von Amazon abgestoßen und damit Milliarden gemacht.

 

Sinnbild für die Börse: Bulle mit Geld
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Kaum eine Woche nachdem Amazon die Quartalszahlen mit dem höchsten Nettogewinn der Unternehmensgeschichte präsentiert hat, macht Jeff Bezos wieder von sich reden – dieses Mal mit einem Aktienverkauf in Milliardenhöhe. Der Gründer von Amazon soll nämlich Anfang August Konzernaktien im Wert von 3,1 Milliarden US-Dollar veräußert haben, berichtet Forbes mit Verweis auf Dokumente, die bei der US-Börsenaufsichtsbehörde Securities and Exchange Commission eingereicht worden seien.

Natürlich bleiben Bezos nicht die vollständigen 3,1 Milliarden US-Dollar erhalten. Doch selbst nach dem Abzug aller Steuern dürften dem Konzernchef noch stattliche 2,4 Milliarden US-Dollar übrig bleiben.

Bezos: Milliardenschwerer Aktienverkauf bereits Anfang 2020

Es ist übrigens nicht der erste größere Aktienverkauf für Bezos in diesem Jahr. Bereits Anfang 2020 hatte er ein milliardenschweres Aktienpaket abgestoßen: Fast eine Million (genauer gesagt 905.456) Aktien mit einem Wert von rund 1,84 Milliarden US-Dollar waren es im Februar

Damals wurde gemunkelt, dass er das Geld wohl unter anderem für sein Raketen-Unternehmen Blue Origin benötigt, das weiter finanziert werden müsse, „damit wir das Sonnensystem erforschen können“, kommentierte er 2018. Zudem ließ er in der Vergangenheit verlauten, dass er jedes Jahr Aktien im Wert von 1 Milliarde US-Dollar verkaufen wolle, um sein Weltraumprojekt weiter voranzutreiben.

Bezos hat zahlreiche Projekte, die finanzielle Unterstützung brauchen

Wofür Jeff Bezos das Geld der jüngsten Aktienverkäufe einsetzen wolle, ist nicht bekannt. Allerdings verweist Forbes neben dem Blue-Origin-Vorhaben auch auf den sogenannten Bezos Day One Fund, mit dem gemeinnützige Organisationen unterstützt werden sollen. Mithilfe des Fonds soll vor allem obdachlosen Familien unter die Arme gegriffen werden. Auch ziele er darauf ab, ein Netzwerk von Vorschulen zu errichten, die sich an das bekannte Montessori-Prinzip anlehnen. Zudem habe Bezos auch finanzielle Zuwendungen für den Bezos Earth Fund versprochen, der sich dem Umwelt- und Klimaschutz widmet.

/ Geschrieben von Tina Plewinski





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