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Amazon will auf der letzten Meile noch nachhaltiger liefern und hat in Essen dafür eine Flotte mit 150 E-Vans gestartet – europaweit die größte dieser Art.

E-Van Amazon
© Amazon

Amazon hat sich im vergangenen September dem „Climate Pledge“, einem „Klimaversprechen“ verpflichtet. Das Hauptziel: Amazon will bis zum Jahr 2040 CO2-Neutralität erreichen, bis 2030 soll schon die Hälfte der gesamten Amazon-Lieferungen weltweit CO2-neutral sein. Auch in Deutschland nimmt das Thema jetzt mehr Fahrt auf: Der E-Commerce-Riese lässt am Verteilzentrum Essen seine bisher größte E-Van-Flotte in Europa losrollen, wie das Unternehmen informiert.

Über 150 E-Vans, 340 Ladestationen am Amazon-Verteilzentrum Essen

Von dort sollen über 150 Elektro-Lieferfahrzeuge die Pakete auf der letzten Meile zu den Kunden bringen. Die E-Vans können am Verteilzentrum in Essen an 340 Ladestationen Energie tanken – es sei der „bislang größte Einsatz an Elektromobilität im deutschen Amazon-Logistiknetzwerk“ wirbt das Unternehmen. „In Essen ist die letzte Meile grün.“

„Zusätzlich zu den 100.000 Elektrolieferfahrzeugen, die wir bereits beim US-Hersteller Rivian bestellt haben, nutzen wir auch lokale Partnerschaften, um weitere emissionsfreie Fahrzeuge schneller auf die Straße zu bringen“, erklärt Robert Viegers, Direktor von Amazon Logistics in Deutschland. „Wir freuen uns, die Zusammenarbeit mit BaseCamp auszuweiten – ein Programm, das kleinen und mittleren Lieferunternehmen in Essen durch die Bereitstellung von Fahrzeugen und Dienstleistungen in großem Maße Zugang zu einer schlüsselfertigen Lösung ermöglicht.“

Derzeit hätten acht von elf Lieferpartnern in Essen Elektrolieferfahrzeuge in ihre Flotte integriert. Amazon will weitere Verteilzentren in Deutschland mit Ladestationen und neue E-Flotten ausrüsten. „Beim Ausbau unseres Netzwerks stellen wir sicher, dass unsere Verteilzentren für den Einsatz von Elektromobilität vorbereitet sind und unsere Partner Zugang zu attraktiven Angeboten für den Aufbau ihrer Elektroflotten haben“, sagt Robert Vieger.

 

/ Geschrieben von Markus Gärtner


Kommentare

#2 Carsten Wiesberg 2020-08-05 11:31
Die typischen Nörgler, immer noch nicht zufrieden was Amazon umwelttechnisch macht und noch vorhat.

Das sind solche Menschen, die schon wissen, dass 2+2 =4 sind,aber es ärgert sie.
#1 Hugoonutte 2020-08-03 17:06
Alles schoen und gut .... N U R stellt der Poster WIEDER nicht die entscheidenden Fragen, sondern veroeffntlicht nur Propaganda..... ZU FRAGEN waere:

(1) Woher kommt der Strom ? (Kohle???)
(2) Wieviel KM schaffen die Kisten PRO Ladung???
(3) Wie werden die Batterien hergestellt ? (Chle, Bolivien durch Austrocknung der Seen?)

(4) Wie wird bei Abnutzung entsorgt ??
(5) ROI ????

[Anmerkung der Redaktion: Teiltext gelöscht. Bitte beachten Sie unsere Netiquette. Vielen Dank!
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