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Dass der Amazon Marktplatz, die Web Services und Prime Erfolge werden würden, wusste Jeff Bezos schon 2014 – dabei hatten sie zu Beginn einen schweren Stand.

Jeff Bezos unter der Lupe
© aradaphotography / Shutterstock.com

Gute Geschäftsmänner sind Visionäre, die lukrative Möglichkeiten erkennen, bevor sie erfolgreich sind. Dass Jeff Bezos ein guter Geschäftsmann ist, zeigt sich nicht nur am Erfolg der meisten Amazon-Produkte, sondern auch an seinem Kontostand. Ein Blick in die Vergangenheit zeigt, dass Bezos oft einen guten Riecher bewiesen hat, obwohl die Öffentlichkeit anfangs skeptisch war. 2014 schrieb Bezos in seinem Brief an die Aktionäre, was „traumhafte“ Geschäftsmodelle ausmacht – vier Jahre später gibt ihm die Geschichte Recht.

Vier Merkmale für ein traumhaftes Business-Modell

„Ein traumhaftes Geschäftsmodell hat mindestens vier Merkmale. Kunden lieben es, es kann zu einer enormen Größe anwachsen, es ist hochprofitabel und es ist langlebig – mit dem Potenzial, Jahrzehnte zu überdauern“, zitiert Business Insider Bezos aus seinem Brief im Jahr 2014. Wenn man eine solche Möglichkeit finde, dann sollte man nicht nur nach rechts swipen, sondern direkt heiraten, bemüht Bezos die Analogie zur Dating-App Tinder.

Damals bezog sich der Amazon-Boss konkret auf drei Amazon-Projekte, die gerade begannen, zu wachsen: den Marktplatz, Prime und Amazon Web Services. Alle drei hätten Jahre gebraucht, um sich zu entwickeln und waren nicht vom Start weg Riesenerfolge. Es waren zunächst „mutige Wetten“ und „vernünftigere Naturen“ hatten große Zweifel, dass sie funktionieren können. Der Marktplatz etwa ging aus zwei gescheiterten Produkten (Amazon Auctions und zShop) hervor. Prime verlor erst Millionen von Dollar, bevor es genug Kunden anzog, um die Kosten zu rechtfertigen. Die Web-Services-Cloud sei zu Beginn auf (damalige) StartUps wie Pinterest oder Dropbox angewiesen gewesen, bevor sich größere Unternehmen dafür interessierten.

Und heute? Heute sorgen Marktplatz-Händler für mehr als die Hälfte aller Amazon-Verkäufe, Prime hat über 100 Millionen Abonnenten und Amazon Web Services bringt über fünf Milliarden Dollar Umsatz ein. Es sei heute klar, wie besonders die Produkte seien, so Bezos. „Wir sind glücklich, dass wir sie haben.“

 

/ Geschrieben von Christoph Pech


Kommentare

#2 Redaktion 2018-08-15 14:47
Hallo luxxx,

da hast du natürlich recht! Vielen Dank für den Hinweis.
Wir haben die Stelle entsprechend korrigiert.

Liebe Grüße, die Redaktion
#1 luxxx 2018-08-15 13:34
"... Amazon Web Services bringt über fünf Millionen Dollar Umsatz ein..."
Muß es nicht Milliarden Dollar heißen?



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