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Dass die Mitarbeiter von Amazon stark überwacht werden, ist eigentlich keine Neuigkeit. Für diesen Umstand musste das Unternehmen in der Vergangenheit immer wieder Kritik einstecken. Nun soll Amazon ein neues Hightech-Armband in petto haben, das diese Prozesse weiter forcieren könnte.

Mitarbeiter in der Logistik
© Pressmaster / Shutterstock.com

Der Online-Riese Amazon hat sich ein Armband patentieren lassen, das es dem Unternehmen quasi ermöglicht, seine Mitarbeiter künftig noch stärker zu überwachen. Wie t3n berichtet, handelt es sich bei den anvisierten „Wearables“ um smarte Armbänder, die die Arbeit im Bereich „Picking“ verbessern und somit die Arbeitseffizienz steigern sollen.

Die sogenannten „Picker“ laufen durch das riesige Regal-Labyrinth von Amazon und „picken“ die bestellten Produkte aus den Regalen heraus, um sie für den Versand vorzubereiten. Die intelligenten Armbänder aus dem Patent sollen vibrieren, sobald der Mitarbeiter nach einem falschen Produkt greift und ihn dementsprechend vor einem Fehler warnen.

Wie genau funktionieren die Amazon-Armbänder?

In das neue Amazon-Armband ist demnach ein Radiowellentransceiver integriert, der laut t3n „die exakte Position des Mitarbeiters auch in weitläufigen und mit einer großen Zahl an Empfängern ausgestatteten Lagerhallen exakt verorten kann“. Mithilfe von Triangulations-Prozessen werden optische Abstandsmessung vorgenommen, die eine lokale Bestimmung ermöglichen.

Datenschützer haben mit Blick auf das smarte Armband-Patent sicher einiges zu kritisieren: Durch die Gatgets sei es beispielsweise möglich, die Mitarbeiter in den Logistikhallen nicht nur genau zu orten und zu verfolgen, sondern auch die Zeiten zu überprüfen, die sie für gewisse Tätigkeiten brauchen, wie häufig sie danebengreifen, wie lange sie verharren bzw. sich ausruhen oder wie lange und wie oft sie die Toiletten benutzen. Es ist also eine umfassende Überwachung möglich.

Ein zeitnaher Einsatz in Deutschland ist sicher unwahrscheinlich, da die Datenschützer und Arbeitsrechtler vorher auch noch ein Wörtchen mitzureden hätten.

Nicht alle Patente werden real

Grundsätzlich seien dem Bericht nach die Armbänder wesentlich kostensparender als andere Hightech-Instrumente, wie zum Beispiel intelligente Datenbrillen, die ebenfalls in der Logistik zum Einsatz kommen.

Das Patent stammt bereits aus dem Jahr 2016 – sodass die Uhren theoretisch schon bald zum Einsatz kommen könnten. Ob dies jedoch überhaupt der Fall sein wird, weiß man bei Amazon nie so richtig. Denn in der Vergangenheit hat der Konzern schon zahlreiche Patente eingereicht, bei denen man nie sicher sein kann, ob die Produkte überhaupt je das Licht der Welt erblicken werden. Man denke nur an die Drohnen-Türme, die fliegenden Zeppelin-Warenhäuser mit Drohnen-Andock-Funktion oder die Unterwasser-Lager.

/ Geschrieben von Tina Plewinski





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